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Aktualisiert: vor 2 Stunden 39 Minuten

Granulomatosen jenseits der Sarkoidose: der rheumatologische Blick

Mi., 2020-09-30 02:00
Seltene Lungenerkrankungen

Pulmonale Beteiligung im Rahmen einer entzündlich-rheumatischen Systemerkrankung ist eine relativ häufige Manifestation, welche entsprechende Erkenntnis sowohl bei Pneumologen als auch Rheumatologen und idealerweise eine interdisziplinäre Betreuung solcher Fälle erfordert. Dabei sind diverse parenchymatöse Lungenpathologien zu finden, wobei die granulomatösen Veränderungen als eine Untergruppe darunter zu verstehen sind.

Die neuen WHO-Empfehlungen für schnelle Diagnostik und Behandlung

Mi., 2020-09-30 02:00
Tuberkulose

2018 erkrankten ca. 10 Millionen Menschen an Tuberkulose, 1,45 Millionen verstarben. Eine zunehmend grosse Herausforderung stellt die Betreuung von Patienten mit multiresistenter Tuberkulose (MDR-TB) dar, bei der die beiden wichtigsten Medikamente der Standtherapie der Tuberkulose – Isoniazid und Rifampicin – ihre Wirksamkeit verloren haben.

Zwischen Pflicht und Kür: effektive Praxisabläufe, zufriedene Patienten

Di., 2020-09-29 02:00
Qualitätsmanagement

Das Schweizer Gesundheitswesen gilt nach den USA als das zweitteuerste weltweit. Die Qualität der Leistungen kann sich zwar sehenlassen, steht aber nicht im Verhältnis zu den Kosten. Ein wesentlicher Bestandteil der ärztlichen Tätigkeit ist es, Patienten bestmöglich zu versorgen. Daher kommt der Qualitätssicherung eine bedeutende Rolle zu.

Die häufigste funktionelle Magen-Darm-­Erkrankung ist sehr facettenreich

Mo., 2020-09-28 14:00
Reizdarmsyndrom

Die Diagnose eines Reizdarmsyndromes beruht auf den ROM IV-Kriterien und limitierten diagnostischen Abklärungen. Die Darm-Hirn-Achse ist eines der anerkannten ätiopathogenetischen Konzepte dieser komplexen multifaktoriellen Erkrankung. Dabei spielen Wechselwirkungen des autonomen und zen­tralen Nervensystems eine wichtige Rolle. Eine sorgfältige Differenzialdiagnose ist entscheidend. Die Therapie erfolgt individuell und symptomorientiert.

Wie die Guideline ans Bett kommt: Hyperkaliämie-Management up to Date

So., 2020-09-27 02:00
Hyperkaliämie

Patienten mit chronischer Herz- oder Niereninsuffizienz leiden häufig an einer Hyperkaliämie. Vor allem der Einsatz von RAAS-Inhibitoren kann das Risiko dieser lebensbedrohlichen Elektrolytstörung erhöhen. Daher wird die Therapie der Grunderkrankung mit diesen Medikamenten dann häufig abgesetzt. Das muss jedoch nicht sein!

Ausgezeichnete und innovative Behandlung bei spinaler Muskelatrophie

Sa., 2020-09-26 02:00
Orphan Disease

Die spinale Muskelatrophie ist mit einem schnellen Verlust von Motoneuronen assoziiert, der u.a. eine Beeinträchtigung der Atmung nach sich zieht. Sie stellt die häufigste genetische Ursache für Säuglings- und Kleinkindsterblichkeit dar. Als erste kausale Therapieoption wurde das innovative Antisense Oligonukleotid mit dem Prix Galien Suisse 2019 ausgezeichnet.

Tipps und Tricks für den chirurgischen Eingriff

Fr., 2020-09-25 02:00
Hautkarzinome im Kopf-Hals-Bereich

Im Vorfeld einer Rekonstruktion sollten die detektierten Hautveränderungen stets histologisch untersucht werden. Bei einem chirurgischen Eingriff gilt es Einiges zu beachten, wichtig ist auch das adäquate Instrumentarium und die Berücksichtigung von Multimorbidität. In komplexeren Fällen wird eine Weiterverweisung an Spezialisten empfohlen und/oder der Einbezug von einem interdisziplinären Tumorboard.

Eine Herausforderung auch in Zeiten der Immun-Checkpoint-Inhibitoren

Fr., 2020-09-25 02:00
Urothelkarzinom der Harnblase

Das Urothelkarzinom ist für 90% der Harnblasentumoren verantwortlich. Jährlich erkranken in der Schweiz 1250 Menschen neu daran – überwiegend ältere Männer. Standardbehandlung ist eine cisplatinhaltige Chemotherapie. Bei metastasierten Formen spielt die Immuntherapie eine immer grössere Rolle.

«Patienten wollen ein Leben ohne Schuppenflechte»

Do., 2020-09-24 14:00
Interview mit Dr. med. Andreas Pinter

Im Vorfeld seiner schweizweiten Roadshow vom 6. bis zum 8. Oktober 2020 erläutert Dr. med. Andreas Pinter, Universitätsklinik Frankfurt/Main, die Bedeutung von Interleukin (IL)-23-Inhibitoren für die moderne Psoriasis-Therapie und berichtet über seine Erfahrungen mit dieser Behandlungsoption sowie über die Wünsche und Erwartungen seiner Patienten.

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Kommunikation ist der Schlüssel zur Adhärenz

Mi., 2020-09-23 02:00
Gesprächsführung

Nicht immer ist es die klinische Erfahrung das Arztes, die zählt. Die Patientenzufriedenheit und vor allem die Adhärenz hängen entscheidend vom Arzt-Patienten-Gespräch ab. Hier lassen sich Brücken schlagen.

Körperliches Training bei Patienten mit HFrEF und HFpEF

Di., 2020-09-22 02:00
Herzinsuffizienz

Die zunehmende Prävalenz der Herzinsuffizienz stellt ein grosses medizinisches und wirtschaftliches Problem dar. Die Zahl der Patienten, die wegen einer Herzinsuffizienz im Krankenhaus behandelt werden, steigt seit Jahren an. Das Krankheitsbild der Herzinsuffizienz ist komplex. Typische Symptome sind u.a. Dyspnoe, Leistungsminderung, Erschöpfung und Flüssigkeitsretention.

Neue Wege in der Behandlung

Di., 2020-09-22 02:00
Gentherapie

Gentherapie als langjähriger Hoffnungsträger der Medizinforschung findet endlich den Weg in die Klinik, um monogenetische Krankheiten zu heilen. Somit steht der Medizin eine neue Therapie zur Verfügung, die Erbkrankheiten nicht nur symptomatisch, sondern auch kausal behandeln kann. Ein anderer gentherapeutischer Ansatz ist die Behandlung erworbener Genveränderungen bei Malignomen mittels CAR(chimeric antigen receptor)-T-Zellen.

Implikationen für Patienten mit chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen (CED)

Mo., 2020-09-21 09:00
COVID-19

Das Risiko einer Infektion mit dem Coronavirus und eines schweren Verlaufs ist bei Patienten mit gastroenterologischen Erkrankungen nicht generell erhöht und hängt von der Therapie ab. Ein Expertengremium hat eine Risikoeinschätzung und Empfehlungen zur Behandlung von CED im Kontext von der aktuellen Coronapandemie veröffentlicht.

Aktuelle Real-World-Daten bestätigen Langzeitwirkung und Sicherheit

Mo., 2020-09-21 01:00
Migräneprophylaxe

Migränepatienten haben es schwer: Schmerzen, Übelkeit und Lichtempfindlichkeit schränken die Lebensqualität deutlich ein. Das Alltags- und Sozialleben leidet – bei chronischer Migräne mehr als 8 Tage im Monat. Ziel eine Migräneprophylaxe ist es, die Anzahl, Dauer und Schwere der Migräne-Attacken zu reduzieren. Aktuelle Daten belegen für Erenumab nun auch langfristig im Praxisalltag eine effektive Wirkung bei guter Verträglichkeit.

Basistherapie während Corona­pandemie fortsetzen?

So., 2020-09-20 02:00
Systemischer Lupus erythematodes (SLE)

Generell wird bei SLE empfohlen,  Therapien mit Medikamenten, die das Immun­system unterdrücken, trotz der Coronavirus-Pandemie fortzuführen. Auch bei immunsupprimierten Patienten scheint die Infektion mehrheitlich milde zu verlaufen.

In 20% der Schweizer Praxen schon im Einsatz

So., 2020-09-20 02:00
Telemedizin

Unter Telemedizin versteht man die Möglichkeit, medizinische Informationen einrichtungsübergreifend auszutauschen und die Patienten räumlich entfernt zu versorgen. Bereits 1980 setzte die NASA auf eine telemedizinische Überwachung und Betreuung ihrer Astronauten im Weltall – in Echtzeit übertrugen sie EKG, Sauerstoffsättigung und Ultraschallbilder über mehrere hundert Kilometer aus dem Weltall in die Zentrale. Was damals noch hochmodern war, kann heute jeder Arzt nutzen.

SGLT-2-Inhibitor bremst Abfall der glomerulären Filtrationsrate

Sa., 2020-09-19 02:00
Diabetische Nephropathie

Erstmals steht eine zielgerichtete Therapie für die diabetische Nierenerkrankung zur Verfügung. In der Studie CREDENCE führte Canagliflozin zu einer klinisch relevanten und statistisch signifikanten Risikoreduktion für Nieren­insuffizienz und schwere kardiovaskuläre Ereignisse. SGLT-2-Hemmer inibieren die renalen, natriumabhängigen Glukosetransporter an der Niere und spielen auch für den tubuloglomerulären Feedback-Mechanismus eine wichtige Rolle.

Kein Krebs wie jeder andere: wenn das Leben stehenbleibt

Sa., 2020-09-19 02:00
Pädiatrische Onkologie

Krebs im Kindes- und Jugendalter stellt besondere Anforderungen sowohl an die Betroffenen, als auch an die behandelnden Ärzte. Spezialisierte, interdisziplinäre Zentren arbeiten daher eng in definierten Infrastrukturen, um das Überleben der kleinen Patienten zu sichern. Dank weltweiter Forschung, optimierter Therapieansätze und effektiver Massnahmen klappt das auch immer besser.

Empagliflozin reduziert Risiko kardiovaskulären Todes und Hospitalisierungsrate bei Herzinsuffizienz

Fr., 2020-09-18 16:20
Herzinsuffizienz

Ingelheim, Deutschland und Indianapolis, USA - Die Ergebnisse der Phase-III-Studie EMPEROR-Reduced bei Erwachsenen mit Herzinsuffizienz mit reduzierter Auswurffraktion (mit und ohne Diabetes) zeigten, dass Empagliflozin mit einer signifikanten 25-prozentigen relativen Risikoreduktion im primären Endpunkt der Zeit bis zum kardiovaskulären Tod oder Krankenhausaufenthalt aufgrund von Herzinsuffizienz assoziiert war.1 Die Studie untersuchte die Wirkung der Zugabe von Empagliflozin (10 mg) im Vergleich zu Placebo zur Standardbehandlung.1 Die Ergebnisse wurden auf dem ESC-Kongress 2020, der Jahrestagung der Europäischen Gesellschaft für Kardiologie,3 vorgestellt und im The New England Journal of Medicine veröffentlicht.1

SMA bei Erwachsenen: der Weg zur personalisierten Behandlung

Do., 2020-09-17 02:00
Spinale Muskelatrophie

Erwachsene mit spinaler Muskelatrophie bilden eine klinisch und genetisch sehr heterogene Gruppe. Gemeinsam ist ein fortschreitender Untergang von motorischen Vorderhornzellen im Rückenmark und die damit gestörte Impulsweiterleitung. Muskelatrophie, Muskelhypotonie und Paresen können die Folge sein. Die Therapie sollte daher individuell die Erkrankungsaktivität und Bedürfnisse des Patienten berücksichtigen.